Touren · Geschichte
ADAC Velotour 2026: Frankfurt gehört heute den Rennrädern
Ein Straßenrennen hatten Diana und ich noch nie bestritten. Lange Strecken? Gerne. Aber Startblöcke, ein riesiges Teilnehmerfeld und eine Stadt, die fürs Rennen die Straßen freimacht? Das wollten wir endlich erleben.
Die ADAC Velotour ist für uns DAS Rennen im Umkreis. Also anmelden, Skyline-Strecke auswählen und schauen, was passiert.
Unser Ziel: das Rennen genießen. Die Zeit durfte mitfahren, hatte aber erst mal nichts zu melden.
Zusammen hin. Jeder für sich los.
Wir waren beide dabei, starteten allerdings solo und aus unterschiedlichen Startblöcken. Jeder hatte sein eigenes Rennen.
Der Start war großartig. So viele Fahrer, so ein großes Event – allein dafür hatte sich die Anmeldung schon gelohnt. Block für Block ging es auf die Strecke.
Kaum unterwegs, zog sich das Feld schnell auseinander. Aus den vielen Rennrädern am Start wurden kleine Gruppen auf der Straße. Ein großes, geschlossenes Hauptfeld gab es für mich eigentlich nicht.
Großer Auftritt am Start, überschaubare Gesellschaft unterwegs. Beides gehörte zu unserem ersten Straßenrennen.
Frankfurt mal anders
Am stärksten in Erinnerung geblieben ist mir die Fahrt durch Frankfurt selbst.
Gesperrte Straßen. Mitten in der Stadt. Und wir auf dem Rennrad mittendrin.
Das hat schon was. Frankfurt wird für diesen Moment zur Rennstrecke, und man darf selbst mitfahren. Genau für dieses Erlebnis waren wir gestartet.
Die kurze Skyline-Strecke passte dazu: erst mal reinschnuppern, den Tag mitnehmen und erleben, wie sich so ein Straßenrennen anfühlt.
Die Uhr durfte dann doch kurz mitreden
Bei mir standen am Ende 40,04 Kilometer in 1:06:33 Stunden auf dem Ergebniszettel. Dazu Platz 102 in der Gesamtwertung und Platz 89 in der Männerwertung und Platz 19 in der Altersklasse Master 3.
Die Zeit war vorher zweitrangig gewesen. Nachher schaut man natürlich trotzdem hin. Rennradfahrer bleiben offenbar Rennradfahrer.
Auf meiner Finisher-Medaille ist das Ergebnis festgehalten: 40,04 km · 1:06:33 Stunden · Schnitt 36,11 km/h.

Meine Platzierungen: zwei Ergebnisstände
Bei meinen Platzierungen zeigen die beiden gespeicherten Ergebnisansichten unterschiedliche Werte. Deshalb führe ich sie hier getrennt auf.
Mika Timing – Ergebnisansicht vom 3. Mai 2026
- Skyline gesamt: Platz 102
- Skyline Männer: Platz 89
- Altersklasse Master 3: Platz 19
Meine Startnummer war 6274. Die Nettozeit beträgt 1:06:33 Stunden, der Schnitt 36,11 km/h. Gesamtzahlen der gewerteten Teilnehmenden sind in diesem Mika-Timing-Auszug nicht angegeben.
SPOFERAN – gespeicherte Ansicht vom 12. September 2026
- Skyline gesamt: Platz 92 von 1.456
- Skyline Männer: Platz 76 von 893
- Master 3, alle Geschlechter: Platz 19 von 317
- Master 3, männlich: Platz 18 von 221
Die SPOFERAN-Ansicht nennt ebenfalls 1:06:33 Stunden, zeigt aber abweichende Strecken- und Platzierungsangaben. Die Ursache lässt sich aus den beiden Auszügen nicht erkennen. Die „von“-Zahlen oben gehören ausschließlich zur jeweiligen SPOFERAN-Wertung.
Quellen: meine gespeicherten Ergebnisansichten von Mika Timing und SPOFERAN.
Dianas Skyline-Rennen
Auch Diana brachte die Skyline-Strecke ins Ziel. Auf ihrer Finisher-Medaille stehen 40,04 Kilometer in 1:10:14 Stunden und ein Schnitt von 34,21 km/h.
Wir waren aus unterschiedlichen Startblöcken losgefahren und hatten jeweils unser eigenes Rennen. Im Ziel kamen unsere beiden Rennmomente wieder zusammen.

Dianas Platzierungen auf der Skyline-Strecke
In Dianas gespeicherter SPOFERAN-Ergebnisansicht steht ebenfalls eine Zeit von 1:10:14 Stunden. Mit Startnummer 6924 erreichte sie folgende Platzierungen:
- Skyline gesamt: Platz 171 von 1.456
- Skyline Frauen: Platz 26 von 488
- Master 3, alle Geschlechter: Platz 38 von 317
- Master 3, weiblich: Platz 6 von 79
Die Platzierungen und Teilnehmerzahlen stammen aus Dianas gespeicherter SPOFERAN-Ergebnisansicht. Dort werden 38,8 km und 33 km/h angegeben; auf ihrer Finisher-Medaille stehen 40,04 km und 34,21 km/h. Die Angaben der beiden Quellen führe ich deshalb getrennt auf.
Zieleinlauf mit Wartegetränk
Die Ankunft im Ziel war gut. Zur Erfrischung gab es Erdinger Alkoholfrei. Mit einem davon wartete ich auf Diana, die ein paar Minuten später ankam.
Nach unterschiedlichen Startblöcken und getrennten Fahrten waren wir wieder zusammen. Das Wartegetränk hatte damit seinen Job erledigt.

Im Moxy waren die Räder mit eingecheckt
Vor und nach dem Rennen waren wir im Moxy Eschborn. Und dort wusste man offenbar ziemlich genau, was für Gäste da anrollen.
In der Lobby gab es extra einen abgesperrten Bereich für Rennräder. Sehr aufmerksam. Die meisten nahmen ihr Rad trotzdem mit aufs Zimmer. Man reist schließlich zusammen.
Auch beim Frühstück war alles auf Radsport eingestellt. Passendes Essen, Verpflegung zum Mitnehmen schon bereit – richtig guter Service. Da musste man sich um den Nachschub wenig Gedanken machen. Ums Treten leider weiterhin selbst.
Im Hotel waren viele andere Starter. Beim Italiener um die Ecke am Vorabend ebenfalls. Die Velotour begann gefühlt also schon beim Abendessen. Nur ohne Startblock und mit deutlich bequemerer Sitzposition.
Alles in allem: super organisiert, entspannt und voll auf Radsport eingestellt. So darf ein Rennwochenende gerne anfangen. Und nach dem Zieleinlauf hatten wir dort auch noch eine Nacht zum Runterkommen.
2027: Wieder dabei. Und etwas länger.
Für uns steht fest: 2027 starten wir wieder.
Diana fährt erneut Skyline. Ich möchte die komplette Strecke fahren. Mit oder ohne Mammolshainer Stich? Das entscheide ich kurzentschlossen.
Eine offene Entscheidung muss man sich schließlich lassen. Sonst wäre die Anmeldung ja schon fast vernünftig durchgeplant.
Mein Ergebnis: Skyline · 40,04 km · 1:06:33 Stunden · Gesamtplatz 102 · Männerplatz 89 · Master 3: Platz 19. Diana und Marco Rupprecht starteten jeweils solo.